VIASOL



Maßnahmen zur Heranführung an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt - Maßnahmekombination „alles“.

Maßnahmeort: Emstecker Str. 85, Cloppenburg
Zeitrahmen: 08.03.2010 – 07.03.2011
Zuweisungsdauer: 6 - 9 Monate, in der Regel 3 Monate
Anwesenheitszeiten: 39 Stunden wöchtl. Montag - Donnerstag: 8.00 - 16.30 Uhr sowie Freitag: 8.00 - 13.00Uhr
Zuweisungsvoraussetzungen: Primär erwerbsfähige Kunden des SGB II

 

Eingliederungsstrategie!

Die individuellen beruflichen Kompetenzen und Vermittlungshemmnisse werden aufgrund mehrwöchiger ( 6 Wochen) begleitender Beobachtungen im Case – Management, Assessments, Berufsorientierungs-, Berufsfindungs- und fachlicher Orientierungsabschnitten in einem Stärken-Schwächen-Profil verdeutlicht. Die Sozialpädagogen schreiben aufgrund der Ergebnisse der vorherigen Abschnitte mit den Teilnehmenden deren individuellen Aktivierungs- und Eingliederungsplan fest. Methodisch bauen die einzelnen Abschnitte der Maßnahme auf einander auf. (Startphase - Reflexion – Eingliederungsphase - fachliche Qualifizierung intern – Reflexion – fachliche Qualifizierung extern – Reflexion – Integration.)

Berufliche Qualifizierungen sind dabei die zentralen Elemente der internen und externen fachpraktischen und fachtheoretischen Qualifizierung. Sie gehen einher mit der Vermittlung von Schlüsselkompetenzen. Die Reflexionstage dienen zur Verifizierung der bisherigen Teilziele. Motivation, Fortschritte hinsichtlich der sozialen und fachlichen Kompetenzen werden mit den Teilnehmenden erörtert, gegebenenfalls wird steuernd eingegriffen. Die Ergebnisse der Reflexionstage bilden die Grundlage, wann ein Teilnehmender in die externe betriebliche Qualifizierung übergeht. Der trägerinterne Integrationsberater stellt den Teilnehmenden die für sie fachlich relevanten Qualifizierungsbetriebe vor. Der Übergang in die externe betriebliche Qualifikation erfolgt nach einem zustimmenden Gespräch zwischen Teilnehmenden, Integrationsberater und Betrieb.

Während der betrieblichen Qualifizierung begleitet ein trägerinterner Qualifizierungsassistent den Teilnehmenden vor Ort. Begleitend finden Gespräche zwecks späterer Übernahme des Teilnehmenden im qualifizierenden Betrieb statt. Diese werden vom Integrationsberater durchgeführt, um gegebenenfalls bei einer negativen Prognose schnell gegensteuern zu können. Der Integrationsberater kann dann einen anderen Betrieb zur Qualifizierung suchen und/oder frühzeitig vor Ende der Maßnahme die spätere Übernahme in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis bei einem Dritten forcieren.

Die Nachhaltigkeit der Maßnahme wird durch Nachbetreuung nach dem Ausscheiden aus der Maßnahme gefördert.

Den Teilnehmenden steht während der gesamten Maßnahmedauer bei Bedarf der trägerinterne Fahrdienst zur Verfügung, um die Erreichbarkeit der Qualifizierungsorte zu gewährleisten.

Den Teilnehmenden steht ebenfalls in Absprache die trägerinterne Kinderferienbetreuung zu Verfügung.

Maßnahmeinhalte:

  • Heranführen an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt

  • Feststellung, Verringerung oder Beseitigung von Vermittlungshemmnissen

  • Vermittlung in eine versicherungspflichtige Beschäftigung

  • Stabilisierung einer Beschäftigungsaufnahme

Erreicht werden soll dies durch:

  • Bestands-, Bedarfsanalyse, Anamnese.

  • Aufsuchende Sozialarbeit, Motivationsförderung, Sozialbildende Seminare, Einzel- und Gruppenförderung,.

  • Interne fachliche Qualifizierung: Stellensuche im Internet mit praktischen Übungen durch Qualifizierungsassistenten

  • Selbstvermarktungsstrategien: Bewerbungslehre mit praktischen Übungen

  • Durch Casemanagement: Vorstellen weiterer Weiterbildungsmöglichkeiten, Aktivierung TN mit fehlender Integrationsmotivation

  • Betriebliche, berufliche Erprobung unter Begleitung durch einen Integrationsassistenten



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